Gesamtkomposition

Die Gesamtkomposition einer Krippe beginnt mit der Einbeziehung des Ortes

 

 

...... an dem die Krippe aufgestellt wird. Die räumlichen Gegebenheiten sind wichtig für die Größe der Krippe. Die Größe der Krippe, die Stilrichtung und die Figurengröße bestimmen maßgeblich das Ausmaß der Darstellung.

 

 Am besten „komponiert“ man eine Krippendarstellung anhand einer Skizze. Nach Möglichkeit sollte die Darstellung des „zentralen weihnachtlichen Geschehens“ auch im Zentrum der Krippe liegen, wobei ganz wichtig ist, dass man schon bei der Planung weiß, aus welchem Blickwinkel die Krippe hauptsächlich betrachtet wird.

 

Genügend Platz vor dem Stall und ein guter Einblick in den Stall oder die Grotte sind sehr wichtig.

 

Nun ist es notwendig, dass die Anordnung der einzelnen Elemente wie Stall, Grotte, Stadt, Hirtenfeld usw. auf einer Grundrissskizze festgelegt werden. Dabei ist es besonders wichtig, dass die Figurengruppen und einzelnen Szenen entsprechende Berücksichtigung finden. Zu beachten ist auch, dass genügend ebene Stellflächen geschaffen werden.

 

Figuren sollten immer miteinander kommunizieren und in kleineren und größeren Gruppen aufgestellt werden. Alle Darstellungen sollten in irgendeiner Weise zum Geschehen blicken, zeigen, deuten ziehen oder wandern.

 

 Wenn man die Figuren bereits vor der Komposition zur Verfügung hat, tut man sich in der Regel leichter bei der Planung der Krippe.


 Eine perspektivische Anordnung muss von Anfang an berücksichtigt werden, sodass später das „Endprodukt“ in sich rund und harmonisch wirkt. Zu viele Szenen, Figuren und Gebäude können den Gesamteindruck einer Krippe zerstören, weil das Wesentliche in der Vielfalt der Dinge verloren geht.

 

 Die entsprechenden Proportionen der Gebäude zur Größe der Figuren müssen schon im Grundriss berücksichtigt werden. Der graphische Krippenmeter ist hier eine große Hilfe.

 

Beim Geländeaufbau sollte man bereits einen Gedanken an den Hintergrund verschwenden und einen entsprechenden Übergang von Berg und Hintergrund planen.

 

 Die Beleuchtung wird am besten gleich beim Grundrissplan berücksichtigt und vorgesehen.

 

 Grundsätzlich sollte auch schon die Botanik von Anfang an in das Gesamtkonzept miteinbezogen werden und nicht zum Schluss rein zufällig da und dort eine Baumgruppe und ein Strauch entstehen.

 

 Wege, Treppen, Zäune, Gebäude usw. werden nach hinten, also zum Hintergrund hin immer enger und kleiner. Dadurch erreicht man schon am Krippenberg eine optische Tiefe.

 

Wenn alle Details und Kleinigkeiten berücksichtigt werden und jeder Schritt überlegt ist, dann entsteht eine wirkliche „Komposition“ und das betrachtende Auge empfindet das Werk als wahrlich schön.

 

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